<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>jm2c &#187; Flatrate</title>
	<atom:link href="http://frank.heydlauf.de/jm2c/archive/category/flatrate/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://frank.heydlauf.de/jm2c</link>
	<description>das musste mal gesagt werden</description>
	<lastBuildDate>Fri, 30 Apr 2010 18:05:51 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.5</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Flatrate für DSL, ISDN oder Modem Internetzugang</title>
		<link>http://frank.heydlauf.de/jm2c/archive/4/flatrate-fur-dsl-isdn-oder-modem-internetzugang</link>
		<comments>http://frank.heydlauf.de/jm2c/archive/4/flatrate-fur-dsl-isdn-oder-modem-internetzugang#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2006 21:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flatrate]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[das nervt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://frank.heydlauf.de/jm2c/?p=4</guid>
		<description><![CDATA[TANSTAAFL
Was ist das Geschäftsmodell hinter einer Flatrate?
Alle (nein, nicht wirklich) werben mit Flatrate &#8211; aber kaum einer sagt, was denn nun wirklich dahinter steht. Deshalb hier eine kurze Zusammenfassung.
Welche Geschäftsmodelle stecken hinter
Flatrate-Angeboten &#8211;  was funktioniert auf wessen Kosten und
und was funktioniert nicht.
Informationen zu weiteren abgekündigten Angeboten oder
Goldener Handschlag-Mails werden gerne aufgenommen.

 klassisch fair 
 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center">TANSTAAFL</p>
<h2>Was ist das Geschäftsmodell hinter einer Flatrate?</h2>
<p>Alle (nein, nicht wirklich) werben mit Flatrate &#8211; aber kaum einer sagt, was denn nun wirklich dahinter steht. Deshalb hier eine kurze Zusammenfassung.<br />
Welche Geschäftsmodelle stecken hinter<br />
Flatrate-Angeboten &#8211;  was funktioniert auf wessen Kosten und<br />
und was funktioniert nicht.</p>
<p>Informationen zu weiteren abgekündigten Angeboten oder<br />
<em>Goldener Handschlag</em>-Mails werden gerne aufgenommen.</p>
<dl>
<dt> klassisch fair </dt>
<dd> dem Anbieter entstehen mit seinem Angebot keine Zeit- oder<br />
Volumenabhängigen Kosten. Dem Kunde werden nur die tatsächlich<br />
erbrachten Leistungen (z.B. Installation, Betrieb der Infrastruktur,<br />
Support) in Rechnung gestellt.<br />
Da bei vielen Providern Zeit- und Volumenabhängigen Kosten<br />
anfallen, ist dieses Modell eher selten zu finden.
</dd>
<dt> klassisch easy usage </dt>
<dd> Alle Nutzer haben in etwa dasselbe Nutzungsverhalten und wollen<br />
eine möglichst einfache Rechnung und einfach kalkulierbare Kosten.<br />
Sie nehmen dafür in Kauf, die Kosten von überdurchschnittlich<br />
starken Nutzern mitzutragen.<br />
Im weiteren Sinne gehören auch gedeckelte Tarife in diese<br />
Gruppe, das heisst: volumen- oder zeitabhängige Kosten fallen nur<br />
bis zu einer definierten Obergrenze an, danach entstehen keine<br />
weiteren Kosten. </dd>
<dt> klassisch unvermögend </dt>
<dd> Der Anbieter hat keine Möglichkeit, Volumen oder Zeit in<br />
Rechnung zu stellen, da z.B. seine Technik keine entsprechenden<br />
Daten liefert. Solche Flatrates sind zum Beispiel häufig in<br />
den Telefon-Ortsnetzen US-Amerikanischer Telefongesellschaften<br />
zu finden (unmetered local calls).<br />
Die in der Diskussion befindliche <em>Kultur-Flatrate</em> kann man ebenfalls in diese Rubrik einordnen: Der Versuch, alle &#8220;Nutzer&#8221; (Internet-Nutzer oder B&uuml;rger oder was?) f&uuml;r nicht kontrollierbare &#8220;Dienste&#8221; zahlen zu lassen<br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/SPD-will-Einfuehrung-einer-Kultur-Flatrate-pruefen--/meldung/140417">heise: SPD prueft Kultur-Flatrate</a>.
</dd>
<dt> marketing-speak </dt>
<dd> Flatrates, die keine Flatrates sind, zumindest nicht aus Sicht der<br />
vieler Kunden. Dazu gehören insbesondere</p>
<ul>
<li> Flatrates, die nur bis zu einem bestimmten Zeit- oder Volumenkontingent<br />
&#8216;Flat&#8217; sind und danach entweder weitere Kosten entstehen oder<br />
die Leistung eingeschränkt wird.<br />
Derartige Angebote haben einen Charme, der mit einem<br />
&#8216;Mindestverzehr&#8217; in der Gastronomie vergleichbar ist.</p>
<p>Arcor bietet z.B. spätestens seit 2006-11-16 (da hatte ich die Reklame im<br />
Briefkasten) eine sogenannte Telefon-Flatrate an, die offenbar nur bis<br />
2007-03-31 <em>flat</em> ist, danach fallen zeitabhängige Gebühren an.<br />
Das ganze bei einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten.</li>
<li> Angebote, bei denen sich die Flatrate nur auf einen<br />
Teil des Angebots bezieht, wie z.B. Telefongespräche<br />
innerhalb des Netzes eines Anbieters</li>
</ul>
</dd>
<dt> new economy fat money </dt>
<dd> Ziel der Flatrate ist es, der Konkurrenz die Kundschaft abzuziehen.<br />
Wenn eine monopolartige Stellung erreicht ist, kann der Anbieter<br />
die Flatrate abschaffen oder zu weit überhöhten Preisen anbieten. </dd>
<dt> new economy no money </dt>
<dd> Der Anbieter geht mit einer billigen Flatrate an den Markt, um möglichst<br />
schnell möglichst viele Kunden zu gewinnen.<br />
Wenn die Zahlen gut sind, wird die Firma schnellstmöglich verkauft. </dd>
<dt> klassisch schlecht gelaufen: </dt>
<dd> Die Flatrate wird zu billig angeboten, die Kosten durch Gross-Nutzer<br />
unterschätzt.</p>
<ul>
<li> Kunden werden unter Druck gesetzt, ihren den Vertrag vorzeitig<br />
zu kuendigen (XXL mh?)</li>
<li> Goldener Handschlag: Power-Sauger bekommen Geld geboten,<br />
damit sie den Anbieter wechseln.<br />
http://www.heise.de/newsticker/meldung/60413</li>
<li> Dienst wird im Leistungsumfang eingeschränkt. So geschehen<br />
z.B. beim XXL-Tarif der Telekom, der nichtmehr für<br />
Internetzugang verwendet werden darf und von dem aus<br />
die meisten Rufnummern von Internetzugängen gesperrt sind.<br />
Eine andere beliebte Einschränkung sind Filter für Dienste,<br />
die viel Traffic verursachen (z.B. Musik-Tauschbörsen).</li>
<li> Das Flatrate-Angebot wird zurückgezogen</li>
</ul>
</dd>
</dl>
<h3>Flatrate in der Presse</h3>
<ul>
<li> <a href="http://itchy.onlinekosten.de/news/artikel/19359">onlinekosten.de: 1&amp;1 kündigt Power-Quasslern VoIP-Flatrate<br />
</a></li>
<li> <a href="http://www.golem.de/0607/46764.html">golem: DSL-Anbieter Getacom meldet Insolvenz an </a></li>
<li> <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/85631/">2007-02-21 heise.de: Teldafax </a><br />
drosselt ab 20-30GB/Monat den Durchsatz und will auf<br />
Volumentarife umstellen. Die &#8220;Double-Flat&#8221; kostet aktuell<br />
19,95 Euro/Monat.</li>
</ul>
<h3>Beispiele</h3>
<p><a href="http://www.hetzner.de/rootserver.html#traffic"> http://www.hetzner.de/rootserver.html#traffic</a> (Stand 20060724):</p>
<p>* Der Trafficverbrauch ist kostenlos. Zu Ihrer Kontrolle wird bei Überschreitung von 1.000 GB/Monat die Anbindung auf 10 MBit/s reduziert, die Sie kostenlos in Ihrer Hetzner Administrationsoberfläche für jeweils weitere 250 GB wieder erhöhen können.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://frank.heydlauf.de/jm2c/archive/4/flatrate-fur-dsl-isdn-oder-modem-internetzugang/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
